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Infos zur Gesellenprüfung

1. Anmeldung
An die Kreishandwerkerschaft Passau sind durch den Ausbilder bis spätestens, ca. April

direkt mit dem Anmeldeformular einzureichen:

  • die Bescheinigung über die Teilnahme an den Maschinenkursen
  • die Bescheinigung über die Teilnahme am Oberflächenkurs
  • das Zwischenprüfungszeugnis
  • die Bescheinigung über die ordnungsgemäße Führung des Berichtsheftes (Formblatt)


2. Arbeitsaufgabe II (früher Gesellenstück)

Richtlinien

Die Arbeitsaufgabe II soll möglichst dem Tätigkeitsbereich entnommen werden, in dem die Ausbildung vorwiegend erfolgte. Das ist in der Regel der Möbelbau. Möglich sind aber auch Türen, Fenster und Treppen.
Grundsätzlich muss am Gesellenstück handwerkliches Können prüfbar sein.

 

Fertigungsdauer

Während der Arbeitszeit müssen dem Lehrling für ein eigenständig zu planendes Werkstück max. 80 Stunden zur Verfügung gestellt werden. Die Einbeziehung von Urlaub oder die Verrechnung von Mehrarbeit ist laut Prüfungsordnung unzulässig!

 

Anforderungen

Möbelstücke sollen eine Ansichtsfläche von 1,25 m² nicht überschreiten.
Zulässig sind die im Schreinerhandwerk üblicherweise verwendeten Materialien, wobei Plattenwerkstoffe wie STAE oder P2 Vollholzanleimer erhalten müssen.
Das Möbel muss mindestens eine Tür und ein Schubelement aufweisen.
Alle Verbindungen sind fach- und werkstoffgerecht auszuführen. Mindestens drei Elemente aus den Bereichen Eckverbindung, Flächensicherung, Türanschlag, Schließtechnik und Schubführung sind in handwerklich hochwertiger Weise auszuführen.
Es ist möglich, Teile aus Holzwerkstoffen mit deckender Lackfläche herzustellen, wobei aber die wesentlichen Konstruktionen erkennbar sein müssen.
Abweichungen bedürfen der ausdrücklichen Genehmigung durch den Prüfungsausschuss.

 

Entwurfszeichnung

Der Prüfling hat der Prüfungskommission einen Entwurf zur Genehmigung vorzulegen; erst dann kann mit der Anfertigung der Fertigungszeichnung begonnen werden, weil noch Änderungen erforderlich werden könnten. Die Entwurfszeichnung ist die Grundlage für die Beurteilung hinsichtlich Größe, Schwierigkeitsgrad und Zeitaufwand und damit die Voraussetzung für die Genehmigung.

Format:DIN A4
Maßstab:1:10 oder 1:20
Darstellung:mindestens zwei Ansichten mit Konstruktion und Bemaßung von Breite, Höhe und Tiefe
Unterschriften:- Lehrling
- Ausbilder mit Firmenstempel und Datum


Die Entwurfszeichnung ist 4-fach (Original und 3 Kopien) in einer Klarsichthülle mitzubringen.

 

 

Fachgespräch Teil I

Am Abgabetag der Entwurfszeichnung an der jeweiligen Berufsschule findet auch das Fachgespräch Teil I statt, bei dem der Prüfling dem Prüfungsausschuss den Entwurf seiner Arbeitsaufgabe II erläutert und Fragen dazu beantwortet.
Die Einladungen erhalten die Prüflinge über die Berufsschulen.

 

Fertigungszeichnung

Nach Genehmigung der Entwurfszeichnung durch die Gesellenprüfungskommission erstellt der Prüfling die Fertigungszeichnung. Die Anzahl der zu zeichnenden Schnitte kann nicht vorgegeben werden, denn sie hängt vom jeweiligen Werkstück ab. Entscheidend ist vielmehr, dass nach diesen Schnitten die Arbeitsaufgabe II gefertigt werden kann.

Format:DIN A3 oder auf A3 gefaltet
Maßstab:1:1
Darstellung:als CAD Zeichnung nach DIN 919
Unterschriften:- Lehrling
- Ausbilder mit Firmenstempel und Datum

Nach Erstellung der Fertigungszeichnung kann mit der Bearbeitung der Arbeitsaufgabe II  (=Gesellenstück) begonnen werden.
Die CAD-Zeichnung wird bewertet und verbleibt bei den Prüfungsunterlagen. Sie wird nicht zurückgegeben.

 

Arbeitsaufgabe I (früher Arbeitsprobe)

Die Arbeitsaufgabe II ist am Tag der Fertigkeitsprüfung rechtzeitig anzuliefern und aufzubauen, damit mit der Arbeitsaufgabe I pünktlich begonnen werden kann.

Mit der Arbeitsaufgabe II muss die Dokumentationsmappe zum Werkstück vorgelegt werden, d. h. ein Schnellhefter mit Klarsichtfolien folgenden Inhaltes:

  • genehmigte Entwurfszeichnung  DIN A 4
  • Fertigungszeichnung  DIN A 3, auf A4 gefaltet
  • Stückliste (mit Vordruck oder durch EDV erstellt)
  • Arbeitsablaufplan (mit Vordruck oder durch EDV erstellt)
  • Bescheinigung über das selbständige Anfertigen des Gesellenstückes

 

Fachgespräch Teil II

Das Fachgespräch Teil II findet während der Arbeitsaufgabe I zum Thema Arbeitsaufgabe II (früher Gesellenstück) bezüglich Entstehungsprozess und Qualität statt.

Dokumentationsmappe und Fachgespräch fließen in die Bewertung der Arbeitsaufgabe II ein!

 

 


Robert Kriegl, StD
Vorsitzender des Prüfungsausschusses

 

Bewertung der Gesellenprüfung

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