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Ausbildung in der Abteilung Holz

Schreinerhandwerk – ein Beruf mit Zukunft, ein Beruf, der Spaß macht!

Holz ist so vielfältig wie die Natur selbst. Der Blick auf die Individualität des Materials, eine über Jahrhunderte gesammelte Erfahrung und fortschrittliche Techniken - das sind Gründe, dass das Schreinerhandwerk auch im Zeitalter der standardisierten Massenproduktion und der Automation einen bedeutenden Anteil an der Gestaltung unserer Umwelt hat.

Berufsausbildung

In Bayern beginnt die Ausbildung zum Schreiner im ersten Jahr grundsätzlich mit dem Besuch des Berufsgrundschuljahres Holztechnik an einer Berufsschule. Diese schulische Vollzeitausbildung vermittelt im Gegensatz zu den allgemeinbildenden Haupt- und Realschulen berufsbezogene Fertigkeiten und Kenntnisse. So beträgt der Anteil des fachpraktischen Unterrichts die Hälfte der Unterrichtszeit; neben der Vermittlung traditioneller handwerklicher Fertigkeiten wie z.B. dem Zinken wird der Umgang mit Holzbearbeitungsmaschinen genau so gelehrt wie der Einsatz modernster Technologien wie CNC und CAD. In Lernfeldern eignen sich die Schüler fachpraktische und fachtheoretische Inhalte an, die unverzichtbare Grundlagen für die Lehrjahre im Betrieb bilden. Aber auch die Allgemeinbildung in den Bereichen Deutsch und Sozialkunde hat im BGJ einen wichtigen Stellenwert, denn auch von ihr hängt das Bestehen des Berufsgrundschuljahres ab, und dies ist wiederum die Voraussetzung für dessen Anerkennung als erstes Jahr der Lehrzeit.

Die anschließende Ausbildung im Betrieb eines Schreinermeisters dauert zwei Jahre. Sie wird ergänzt durch den Besuch der Berufsschule. In Vilshofen findet der Schulunterricht in Teilzeitform einmal in der Woche statt. Da die Schreinereien z.T. sehr unterschiedlich strukturiert sind (Möbelschreiner, Fensterbauer, Treppenbauer usw.) und daher nicht alle laut Ausbildungsplan geforderten Teilbereiche abdecken können, wird die duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule durch überbetriebliche Unterweisungen ergänzt. So besuchen die Lehrlinge im Rahmen ihrer Lehrzeit bei der Handwerkskammer Kurse zu den Themen Holzbearbeitungsmaschinen und Oberflächenbehandlung. Die Ausbildung erfolgt in Tätigkeitsbereichen wie Möbelbau, Innenausbau, Bauschreinerei oder Treppenbau. Großer Wert wird auf das selbständige Entwerfen, Herstellen, Montieren und Reparieren gelegt, wobei immer Grundsätze wie Rentabilität, Umweltschutz oder Teamarbeit im Vordergrund stehen.

Gesellenprüfung

Am Ende der Lehrzeit legt der Lehrling die Gesellenprüfung ab. Sie umfasst einen theoretischen und einen praktischen Teil. Während er in der so genannten Kenntnisprüfung sein Wissen in Arbeitsplanung, Montage und Service, Gestaltung, Konstruktion und Wirtschafts- und Sozialkunde unter Beweis stellen muss, besteht die Fertigkeitsprüfung aus einer Arbeitsprobe und dem Gesellenstück.

Berufsaussíchten


Die wirtschaftliche Lage darf als günstig bezeichnet werden. Das Bedürfnis der Menschen nach einer persönlichen Umwelt, die Ruhe und Geborgenheit ausstrahlt, die das Individuum nicht bevormundet, sondern ihm Spielraum für eigene Neigungen lässt, nimmt angesichts der steigenden Technisierung zu. Hiermit ist genau das Arbeits- und Leistungsfeld des Schreinerhandwerks angesprochen. So weit er sich mit kreativen Ideen und hohem Qualitätsbewusstsein dieser Aufgabe annimmt, muss er sich um seine Zukunft keine Sorgen machen.

Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten

Aufbauend auf dem Gesellenbrief und einem entsprechenden schulischen Bildungsabschluss eröffnet sich eine Reihe von Möglichkeiten:

  • Schreinermeister
  • Holztechniker
  • Staatl. geprüfter Gestalter Holz
  • Techniker (durch eine Ausbildung an der Berufsschule Vilshofen im Fachbereich Ausbautechnik, Fassadentechnik mit energetischer Sanierung, Glasbautechnik)
  • Techniker Möbelhandel
  • Dipl. Ing. (FH) für Holztechnik, Architektur oder Bautechnik
  • Dipl.Ing. (Uni) für Bautechnik
  • Architekt
  • Innenarchitekt
  • Fachlehrer für Schreiner an Beruflichen Schulen
  • Höheres Lehramt für Bautechnik an Beruflichen Schulen ...

 

 

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